Gruppentraining im Lockdown. Ein Überblick.

Gruppentraining im Lockdwon

Das gemeinsame Training für das Race Around Austria gestaltet sich für das Team #foahrmaarunde etwas kompliziert. Wöchentliche neue Verordnungen bringen das ganze Programm ziemlich durcheinander. Not macht aber erfinderisch. Langweilig wird es trotzdem nicht. Gruppentraining im Lockdown? Das geht, auch wenn mit einigen Tücken und Hindernissen. Im folgenden Blogbeitrag erzählt das Team über die eigenen Erfahrungen damit und wie die vielen Verordnungen und Bestimmungen sogar die Routenplanungen beeinflussen.

Einer mit allen, alle mit keinem.

Wenn man es genau nimmt, wäre ein Gruppentraining gar nicht möglich. Denn aktuell darf sich ein gemeinsamer Haushalt jeweils nur mit einer Person eines fremden Haushaltes treffen. Oder mit einer Bezugsperson. Also jemanden, mit dem man „sonst“ oder „üblich“ auch regelmäßigen Kontakt hat (mehrmals die Woche). Klingt kompliziert, ist es auch. Das Team #foahrmaarund besteht aus vier Haushalten und gleichzeitig auch aus vier Bezugspersonen. Bezugspersonen deshalb, weil man regelmäßigen Kontakt hat und hatte (noch weit vor der Pandemie, ist aber schon lange her). Was das Team jetzt darf und nicht darf, kann ganz einfach mathematisch ausgerechnet werden. Ariane, Martin, Siggi und Cristian sollen (dürfen) sich nicht gemeinsam treffen, aber jeder dürfte Kontakt mit jedem anderen haben. Insgesamt also 24 gesetzeskonforme Kombinationen. Plus jene, mit Abstand. Stand 6. April 2021. Wie es nächste Woche aussehen wird, weiß noch niemand.

So trifft sich das Team wie im Rest Österreichs (und der ganzen Welt) für organisatorisches zwischendurch online. Hier laufen auch alle Fäden zusammen. Ein Chat jagt den anderen. Dazu kommen noch die Bereitschaft und der Wunsch, sich regelmäßig testen zu lassen. Für den Fall, dass reale Treffen unumgänglich sind. Zum Beispiel beim Verteilen des feinsten Zwirns von ktrchts. Dieser erfolgte gerade noch vor der „Osterruhe“ nach dem Motto „Click & Collect“ ausschließlich im Freien und einzeln.

Feinster Zwirn von ktrchts

Rennradausfahrten wie im Triathlon.

Das Team nimmt das Thema Covid sehr ernst. Auch weil Ariane mit Ihrer Krankheit als Risikopatient gilt. Es geht also auch um gegenseitigen Schutz. Jedes Teammitglied trainiert so weit es geht allein. Trifft man sich zufällig, dann wird auch mit entsprechendem Abstand gefahren. Gruppentraining im Lockdown ist wie Windschattenverbot beim Triathlon. Mit Abstand zur Seite nach vorne und nach hinten. Schlecht für die Plauderei, gut fürs Training.

Zum Thema Routenplanung ist zu erwähnen, dass das Team zudem auch von den „Ausreisebeschränkungen“ in den Bezirken Wiener Neustadt Land und Wiener Neustadt betroffen ist. In diesen Bezirken gilt ein negativer Antigentest als „Erlaubnis“ den Bezirk oder die Stadt selber zu verlassen. Die Lieblingsrouten des Teams über die Rosalia oder rund um den Semmering, den Schneeberg und die Hohe Wand sind also einfach so nicht zu machen. Es besteht für „Durchreißende“ zwar eine Ausnahme, diese ist aber nicht für Rennradfahrer*innen ausgelegt.

Übrigens stehen als Alternative das Nordburgenland, der Seewinkel und das Mittelburgenland an oberster Stelle. Da kommen schon einige Kilometer zusammen. Vorwiegend flach, dafür aber mit viel Wind.

#foahrmaarunde
Ariane, Martin, Siggi, Cristian & Crew.

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